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9. WÄDENSWILER POETRY SLAM
Di 3. März um 20:30 Uhr

9. WÄDENSWILER POETRY SLAM

Mit international bekannten Teilnehmerinnen und Teilnehmern


Anmeldung für Slammer
unter 9.slamwaedenswil@gmx.ch
oder an der Abendkasse.
www.lesegesellschaft.org

Eintritt

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Fr. 20.-
Ermässigt:  Fr. 15.- (Mitglieder Lesegesellschaft)
Reservieren
DENISE WINTSCH
Mi 4., Do 5., Fr 6. und Sa 7. März um 20:30 Uhr

DENISE WINTSCH

«FÜR IMMER»

VERSCHROBEN, POETISCH, LUSTVOLL ABGRÜNDIG


Denise Wintsch lässt in ihrem zweiten Solostück die verschrobene Einzigartigkeit und den anarchisch trostlosen Charme ihrer Protagonisten zu subtil monströsen Grundsatzfragen unserer Existenz heranwachsen. FÜR IMMER ist ein Stück über die lustvolle Sinn- und Unsinnsuche im menschlich Abgründigen unserer Zeit.
 
Mit ihrer wunderbaren Zwischen-allen-Welten-Taumlerin Regula eroberte die Theatererfinderin Denise Wintsch in ihrem ersten Solostück «Alle Tage sind Alltage» so manches Herz im Sturm und schaffte es bis in einen Videoclip von Kutti MC. Denise Wintsch macht sich zusammen mit Regula auf die Suche nach neuen verschroben-poetischen Welten der Einsamkeit. Hinzu gesellen sich weitere liebenswert skurrile bis verstörende Alltags-Spezialistinnen, allesamt Makro-Objektive für das Unspektakuläre und Flugbegleiter zum Vergessenen. Vom sauber ausgeführten Fahnenschwung über das passionierte 1000-Teile-Puzzlen bis zur Heirat in Weiss - Wintschs Universum ist voll von Anti-Trends, die eine Schneise zum lustvoll Abgründigem unserer Zeit schlagen und einen geradezu (sehn)süchtig machen.
 
Denise Wintsch: Idee, Konzept, Spiel
Benno Muheim: Regie
 
www.denisewintsch.ch
«VOM SCHEIDEN DER WEGE»
So 8. März um 17:30 Uhr

«VOM SCHEIDEN DER WEGE»

MIT MATTHIAS ZIEGLER, CHRISTOPH BAUMANN & RETO SENN

HÖRBILDER FÜR GERÄUSCHBAND UND TRIO


Der Gotthard ist Mittelpunkt und Scheideweg, von hier aus fliessen die Wasser in alle Weltmeere. Dies animierte Goethe zu seinem Zitat, das über dem Eingang der Kapelle St. Karl in Hospenthal steht: «Hier trennt der Weg, o Freund, wo gehst du hin? Willst du zum ewgen Rom hinunter ziehn? Hinab zum heilgen Köln, zum deutschen Rhein, nach Westen weit ins Frankenland hinein?»
 
Dieses Zitat wiederum animierte die Musiker Christoph Baumann, Matthias Ziegler und Reto Senn mittels Sprache, Musik und Geräuschen eine «Geografie» zu erschaffen. Die Musiker stehen als imaginäre Wanderer am Scheitelpunkt, der ihnen die Sicht nach Norden und nach Süden ermöglicht, und von dem aus seitliche Täler abgehen: Das Wallis, das Berner Oberland, Obwalden, Nidwalden, Glarus und Graubünden. Die Texte, Textfragmente, Gedichte, Landschaftsbeschreibungen berichten im Kontext der Musik vom Leben und Empfinden der Menschen in den Bergtälern. Auf der Basis von unterschiedlichen Schweizer Mundarttexten und ausgehend vom Sprachklang der Dialekte, entsteht eine Folge von Hörbildern für Geräuschband und Trio.
 
Matthias Ziegler: Komposition, Flöten
Christoph Baumann: Komposition, Klavier
Reto Senn: Klarinetten
Dramaturgische Mitarbeit: Buschi Luginbühl

Produktion: SRF und Festival «Alpentöne 2011»
 
Mit den Stimmen von Peter Fischli, Franziska Kohlund, Hanspeter Müller-Drossaart, Karin Pfammatter, Jonathan Rufer, Karin Wirthner und Andrea Zogg
 
www.matthias-ziegler.ch

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
Reservieren
WOLFRAM BERGER & MARKUS SCHIRMER
Do 12., Fr 13. und Sa 14. März um 20:30 Uhr
So 15. März um 17:30 Uhr

WOLFRAM BERGER & MARKUS SCHIRMER

«LEBEN IST IMMER LEBENSGEFÄHRLICH...»

IN «13 MONATEN» DURCH ERICH KÄSTNERS LYRISCHE HAUSAPOTHEKE


Lustvoll, spontan und eindringlich… das sind der Schauspieler Wolfram Berger und der Pianist Markus Schirmer, die schon an etlichen Abenden im Theater Ticino virtuos allen hehren Ernst üblicher Konzertlesungen wegfegten. «Diese Kombination aus Lyrik und Musik ist schlichtweg himmlisch», urteilt die Presse.
 
Auch mit «Leben ist immer lebensgefährlich…» begeben sie sich auf eine musikalisch-poetische Achterbahnfahrt. Den roten Faden bildet der wunderbare lyrische Kalender
«Die 13 Monate» von Erich Kästner, dem wehmütigen Satiriker und augenzwinkernden Skeptiker.
«Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist», schrieb Marcel Reich-Ranicki.
 
Wolfram Berger liebt das freche Spiel mit Wörtern und die beissende Ironie. Lebendigkeit, Intensität und Leichtigkeit sind seine Markenzeichen. Ein eloquenter Paradiesvogel mit literarischem Gefieder, verspielt, tiefgründig, heiter, sodass das Zuhören zu einem vergnüglichen Traum-Abenteuer wird.
 
Markus Schirmer am Flügel umgarnt, streichelt, boxt, formt, holt Beethoven vom Himmel und macht Abstecher nach Absurdistan. Heiss, kalt, frisch, liebevoll und voller Poesie. Eine einzige Überraschung in schwarz-weiss. Und doch voller Farbe.
 
«Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.»
 
bergerwolfram.at
markusschirmer.at
PRIMO PIANO #41
Mi 18. März um 20:00 Uhr

PRIMO PIANO #41

MARTA PATROCINIO

BÜHNE FREI FÜR JUNGE PIANISTINNEN...


In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste, Departement Musik, bieten wir in einer losen Programmfolge unter dem Titel PRIMO PIANO jungen Klavier-Studentinnen und -Studenten die Ticino-Bühne an. Sie führen ihr bereits verblüffendes Können öffentlich vor und «üben sich» in originaler Aufführungspraxis. Die MusikstudentInnen und wir freuen uns auf ein neugieriges, musikinteressiertes und begeistertes Publikum.

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J.S.Bach -  Präludium und Fuge G-Dur BWV 860

L. v. Beethoven - Sonata op 2. Nr 3 C-Dur 
 
F. Liszt - Années de Pèlerinage «Italien»

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MARTA CARDOSO PATROCINO wurde 1994 in Porto geboren. Bereits im Alter von 8 Jahren erhielt sie vom Maria João Pimentel den ersten Musik – und allgemeinbildenden Klavierunterricht. Schon im Alter von 10 Jahren besuchte sie das «Conservatório de Música do Porto», wo sie das Klavierspiel bei Eduardo Resende erlernte. Hier hat sie das erste Konzert als Soloistin gegeben. Den Musikkurs des «Conservatório de Música do Porto» schliess sie mit der besten Note ab.

Marta ist Preisträgerin von zahlreichen Wettbewerben, wie z.B.  «Lopes-Graça», «Florinda Santos», «Margarida Brochado».  Beim Internationalen Musikwettbewerb Fundão erhielte sie den zweiten Preis und  ausserdem den Preis für die beste Interpretation eines portugiesischen Stückes. Im Jahr 2012 erhielt sie den ersten Preis beim Musikwettberwerb «Conservatório de Música do Porto», worauf sie anschliessend ein solistisches Konzert mit Orchester geben durfte. Marta trat ebenfalls, in der berühmten «Casa da Musica» in Porto, als Solistin auf.

Die junge Klavierspielerin hat an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen, unter anderem bei Emanuel Ax, Karl-Andreas Kolly, Christine Schornsheim, Pedro Burmester, André Diev, Paulo Oliveira, Miguel Borges Coelho, Luís Pipa, Rita Kinka, Filipe Pinto-Ribeiro, Eldar Nebolsin, Jorge Moyano und Luísa Tender.
Marta erhielt ebenfalls Stipendien von der Zangger-Weber,  und Elsy Meier Stiftung.
Von 2012 bis 2014 hat sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Karl-Andreas Kolly studiert. Seit September 2014 studiert Marta bei Till Fellner.
 

Eintritt

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Fr. 20.-
Ermässigt:  Fr. 25.-
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EVA MATTES
Fr 20. und Sa 21. März um 20:30 Uhr
So 22. März um 17:30 Uhr

EVA MATTES

«WERFT EURE HERZEN ÜBER ALLE GRENZEN»

EVA MATTES SINGT, SPIELT, REZITIERT – POPULÄRE CHANSONS, BALLADEN, LYRISCHES
MIT IRMGARD SCHLEIER - AUTORIN, REGIE, FLÜGEL


EVA MATTES spielte auf allen grossen Bühnen Deutschlands und drehte gleichzeitig bedeutende Filme. Seit sie 2002 die Rolle der Konstanzer Tatort-Kommissarin Klara Blum übernahm, ist sie auch einem breiten Fernsehpublikum bekannt.
 
In ihrem neuesten Chansonprogramm nehmen Eva Mattes und Irmgard Schleier das Publikum mit auf eine faszinierende literarisch-musikalische Zeitreise durch europäische Kulturlandschaften. Eva Mattes, die «stille Königin der Rezitation» (FAZ), singt mit dem unnachahmlichen Ausdruck einer grossen Schauspielerin, bezwingend, virtuos, schnoddrig, melancholisch, mitreissend. Cantastorie und Balladen, von berühmten Poeten und fahrenden Sängern, Chansons und Schlager, Volkspoesie und Kunstgesang, «Dichterliebe» und «Blauer Engel».
 
Die Autorin IRMGARD SCHLEIER spannt den Bogen durch die Zeiten und über Grenzen, von Heinrich Heines «Loreley» bis zu Friedrich Hollaenders «Ich weiss nicht zu wem ich gehöre», vom jiddischen «mayn rueplats» bis zu Kurt Weills Ballade «Lost in the stars», von Schuberts «Leiermann» bis zu Hans Albers «Und über uns der Himmel», vom sizilianischen «Cacciatore gaetano» bis zu Marlene’s «Von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt», die wilden Reisfeldgesänge aus Bertoluccis «Novecento» wechseln mit Brahms’ «Deutschen Volksliedern», «Guter Mond, Du gehst so stille» der Comedian Harmonists mit Giovanna Marinis «Amara terra mia» und dem anrührenden «Klagelied der Frau eines Arbeitsemigranten» aus dem ländlichen Kalabrien – Erzählungen vom Fortgehen und Wiederkehren, von Heimat, Lust und Verlust. Dazu Lyrisches und Episches aus Heinrich Heines «Buch der Lieder» und aus Mascha Kalékos «Versen für Zeitgenossen», Gedichte von Matthias Claudius, Else Lasker-Schüler, Jura Soyfer und Wolf Biermann – und einige der schönsten Texte vom zeitgenössischen Poeten Peter Rühmkorf.
 
Ein musikalisch-literarisches Mosaik, zusammengestellt und am Klavier begleitet von IRMGARD SCHLEIER

evamattes.com

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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PROF.DR. ELISABETH BRONFEN
Di 24. März um 20:00 Uhr

PROF.DR. ELISABETH BRONFEN

«HOLLYWOODS KRIEGE: TRAUMATISCHE GESCHICHTE AUF DER LEINWAND»

EIN VORTRAG MIT FILMSEQUENZEN


In der Abschlusssequenz von Milestones Im Westen nichts Neues blicken uns an der Front verstorbene Soldaten - Wiedergänger ihrer selbst - über die Schulter direkt ins Gesicht. Dieser für die filmische Auseinandersetzung mit Krieg entscheidende Blick zieht uns mitten ins schreckliche Geschehen und macht klar: Der Blick derer, die sich im Zentrum der Raserei des Krieges befinden, ist ein blinder Blick. In «Hollywoods Kriege» setzt sich Elisabeth Bronfen mit dem Kino als einem privilegierten Ort der Erinnerung auseinander, an dem die amerikanische Kultur die traumatischen Spuren ihrer historischen Vergangenheit wiederverhandelt und dabei zeitgenössische soziale und politische Fragen im Lichte vergangener militärischer Konflikte neu zu fassen versucht. Bronfen beleuchtet ihre These anhand ausgewählter Filmausschnitte des klassischen Hollywoods und der Gegenwart.

Elisabeth Bronfen: Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Anglistik am Englischen Seminar der Universität Zürich. Verfasserin einiger viel beachteter Bücher; lebt in Zürich.


Eintritt

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Fr. 25.-
Ermässigt:  20.-
(Mitglieder Lesegesellschaft)
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EGLI-SANTANA GROUP
Mi 25. März um 20:30 Uhr

EGLI-SANTANA GROUP

WADIN JAZZ

SWINGEND, FREI UND WILD


Die Egli-Santana Group widmet sich einfachen Kompositionen und setzt das freie Interplay ins Zentrum. Florian Egli und Gileno Santana (BR) bilden dabei eine homogene Bläserfront, die sich verspielt und vielfältig in den Kollektivsound integriert. Der sehr umtriebige Schlagzeuger Jonas Burgwinkel (DE) erinnert dabei an die Energie eines Tony Williams, pulsierend, treibend und wegweisend für die ganze Band. Luzius Schuler und Lukas Traxel färben jedes Stück zu einem vielfältigen Neuen und ergänzen sehr interaktiv die unisono Linien der Bläser mit teils groovigen teils flächigen Klängen, stets zu einem sich hochschaukelnden Höhepunkt in jedem Stück.
 
Flo Egli sax
Gileno Santana tr
Luzius Schuler p
Lukas Traxel b
Jonas Burgwinkel dr
 
florianegli.ch

Eintritt

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Fr. 35.-
Ermässigt:  Fr. 25.- (Mitglieder Wadin Jazz)
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«KAMMERFLIMMERN»
Fr 27. und Sa 28. März um 20:30 Uhr

«KAMMERFLIMMERN»

EIN LIEBESLIEDERABEND MIT ARZTVISITE

MARKUS SCHÖNHOLZER & MARIANNE RACINE
MIT DEM WESHALB-FORELLEN-STREICHQUARTETT


Nach dem grossen Erfolg im Juni 2013 ist diese Produktion nochmals zu Gast im Theater Ticino! Eine absolute Empfehlung!
 
Ob romantisch-musisch oder wissenschaftlich-medizinisch, hier wird das Liebesleben mit Finesse umspielt. Ein erfolgreicher Komponist, eine umworbene Jazzsängerin und ein schrägintelligentes Streichquartett haben sich zusammen getan und klingende Kunstwerke mit emotionaler Langzeitwirkung geschaffen.
 
Macht die Liebe tatsächlich blind? Kann ein Herz brechen? Ist Liebe eigentlich gesund? Sechs MusikerInnen und ein Mediziner geben Auskunft: Überraschende Interpretationen grosser und kleiner Liebeslieder werden von Kurzvorträgen über die körperliche Wirkung von Amors Pfeilen umrahmt. Diese heitere Zusammenarbeit von Streichquartett, Sänger und Arzt macht «Kammerflimmern» zu einem idealen Unterhaltungsabend für den modernen Romantiker. Ein Konzert – ein Referat – ein Vergnügen.
 
«Kammerflimmern wurde in einem Hörsaal des Unispitals uraufgeführt. Was die Sängerin Marianne Racine, der Sänger Markus Schönholzer und das Weshalb Forellen Quartett boten, war umwerfend (…)» Tages-Anzeiger
 
«Er hat eine neue Art von Abendunterhaltung erfunden: Der Zürcher Sänger und Musiker Markus Schönholzer (…)» Migros-Magazin
 
GASTDOZENT: Dr.med. Reto Agosti, Facharzt für Neurologie FMH, Zürich
Markus Schönholzer: Idee, Konzept & Gesang
Mariane Racine: Gesang
Monika Camenzind: Violine
Mario Huter: Violine
Nicole Hitz: Viola
Martin Birnstiel: Cello
 
markus-schönholzer.ch

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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«PERSÖNLICH»
So 29. März um 09:45 Uhr

«PERSÖNLICH»

LIVESENDUNG AUS DEM THEATER TICINO

ANITA RICHNER IM GESPRÄCH MIT GÄSTEN


Regina Aklin, Lehrerin für bildnerisches Gestalten und Vorstandsmitglied einer Altersinstitution


Ernst Hörler, reformierter Pfarrer in Wädenswil

Eintritt ist frei
Für diese Veranstaltung gibt es keinen Vorverkauf

Eintritt

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Fr.
Ermässigt: 
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HORSE RADDISH (F)
Do. 2. April um 20:30 Uhr

HORSE RADDISH (F)

MUSIKFESTIVAL PÂQU'SON

ELEKTRIK KLEZMER


In diesen Zeiten, in denen das Anderssein uns Angst einflösst und das Weite und Fremde viele erschreckt, lassen uns Horse Raddish die Musik der ewig umherziehenden und oft verstossenen Völker freudvoll schmecken. Mal tönt das ergreifend melancholisch, mal teuflisch verspielt. Diese Musik ist genährt von der Geschichte und den Geschichten zahlreicher Kulturen. Sie verwandelt das Bedürfnis, Leid und Glück auszudrücken, in Melodie und Rhythmus. Lassen Sie sich diese musikalische Reise nicht entgehen! «Frage niemals jemand nach dem Weg, der ihn kennen könnte, du läufst Gefahr, dich nicht zu verirren» lautet ein hebräisches Sprichwort... und Horse Raddish packen diese Weisheit bei der Wurzel und begeben sich mit ihrem wilden Klezmer auf unbekannte und abenteuerliche Seitenwege, wo ihr Sound sich mit körnigem Rock’n’Roll und lustvollem Jazz vermählt. Wahrlich eine Fiesta für Herz und Seele, die unwiderstehlich zum Tanz einlädt – stehend oder sitzend.
 
CÉDRIC CHATELAIN: FLÖTEN, SOPRANSAXOFON
ALEXANDRE LEITAO: AKKORDEON
MICHEL SCHICK: KLARINETTE, BASSKLARINETTE
MICHEL TAIEB: E-GITARRE, STIMME
FRANÇOIS PUYALTO: E-BASS
SIMON CLAVEL: SCHLAGZEUG

horseraddish.bandcamp.com

FESTIVALPASS VIER KONZERTE FR. 120.-

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  30.-
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OLIVIA PEDROLI (CH)
Fr 3. April um 20:30 Uhr

OLIVIA PEDROLI (CH)

MUSIKFESTIVAL PÂQU'SON

A THIN LINE – DEEP FOLK


Olivia Pedroli ist eine Westschweizer Folk-Sensation. Die Multi- Instrumentalistin und Sängerin kreiert fantastisch-melancholische Lieder zwischen Pop, Folk und der klassischen Musik. Ihre Songs sind anmutig und grazil, inmitten grandioser Melodielinien schwebt Pedrolis Zauberstimme. Doch die Musik kennt auch dramatische Seiten. Einnehmende Schönheit und zarte Tristesse wechseln bald über in flirrende Spannung und opulente Gefühlsausbrüche. Es ist Musik, die weit über die Landesgrenzen strahlt und schlicht betörend ist. Am Pâqu’son Festival präsentiert Olivia Pedroli ihr neustes Album «AThin Line», für das sie wieder mit Valgeir Sigurðsson zusammengearbeitet hat. Er, der auch Björk, CocoRosie, Bonnie Prince Billy und Feist zu seinen Schützlingen zählt.
OLIVIA PEDROLI: PIANO, GESANG, GITARRE
DENIS CORBOZ: TROMPETE, BUGGLE
NICOLAS BAMBERGER: ELECTRONICA, PIANO, STIMME
 
oliviapedroli.com
 
FESTIVALPASS VIER KONZERTE FR. 120. –




Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  30.-
Reservieren
SOUK-UKULELE KLUB (CH)
Fr 4. April um 20:30 Uhr

SOUK-UKULELE KLUB (CH)

MUSIKFESTIVAL PÂQU'SON

900% UKULELE – PURCELL, BEETHOVEN, BOND, SPEARS...


SOUK steht für das welsche Ukulele-Kollektiv «Swizramain Orchestra & Ukulélé Klub» – eine fröhliche, bunt gewürfelte Bande von virtuosen Musikern (Lee Maddeford, Boulouris 5 etc...) aus verschiedenen Ecken der Musikwelt, die ihre heimliche Passion für das sympathische kleine Instrument zusammen ausleben. Premiere hatte das Kollektiv im Juni 2014 an der «Fête de la Musique» in Yverdon. 900% Ukulele... von der kleinen Tenor über die seltene Bass-Ukulele bis zu bizarren Eigenkonstruktionen. Neun Musiker mit haarsträubendem Repertoire spielen bekannte und weniger bekannte Kompositionen von Purcell, Beethoven, Breatney Spears, James Bond... eine wahrlich abenteuerliche, aber höchst vergnügliche und natürlich viersaitige Angelegenheit auf höchstem Niveau.
 
AURÉLIE DE MORSIER: UKULELE SOPRANO
LEE MADDEFORD: UKULELE CONCERT
JEAN-SAMUEL RACINE: UKULELE CONCERT
JEAN-ALEXIS MONTIGNIES: UKULELE CONCERT
VILMA DELÉMONT: UKULELE CONCERT
NICOLAS TILLE: UKULELE TENOR
THIERRY DÉLITROZ: UKULELE TENOR
IGNACIO LAMAS: UKULELE BARYTON
JOCELYNE RUDASIGWA: UKULELE BASS
 
FESTIVALPASS VIER KONZERTE FR. 120. –

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  30.-
Reservieren
ZIEGLER/LISLEVAND/GIROD (CH/N)
So 5. April um 20:30 Uhr

ZIEGLER/LISLEVAND/GIROD (CH/N)

MUSIKFESTIVAL PÂQU'SON

SPIELEN MIT DEM TRATADO DE GLOSAS
IMPROVISATIONEN ÜBER DIEGO ORTIZ (1510-1558)
BERÜHMTES LEHRWERK


Beim 1553 in Rom publizierten «Tratado de Glosas» handelt es sich um eine Verzierungslehre für Viola da Gamba. Das Variieren von musikalischen Vorlagen hat eine musikalische Tradition, die sich von den Anfängen der Musik bis in die heutige Zeit erstreckt. Der «Multiflötist» Matthias Ziegler, ein Wanderer zwischen verschiedenen Musikwelten, verwendet für seine Exkursionen teils selber entwickelte Instrumente, in denen, so scheint es, ein ganzes Orchester steckt. Der Lautenisten Rolf Lislevand ist ein Musiker, der in seinen Interpretationen von alter Musik stets das «Neue» im Sinne einer unmittelbaren Aktualität sucht, verbunden mit einer grossen Offenheit. Dominique Girod, interpretierender und komponierender Musiker, ein hellhöriger und stilistisch vielseitiger Bassist ist die perfekte Ergänzung. So ertönen in den Konzerten des Trios ganz überraschend auch orientalische Klänge, die sich mit der Musik der Renaissance nahtlos verbinden. Die Grenzen zwischen Improvisation und Interpretation werden verwischt und aus dem Moment heraus entsteht Neues.
 
MATTHIAS ZIEGLER: FLÖTE, BASSFLÖTE, KONTRABASSFLÖTE
ROLF LISLEVAND: LAUTE, THEORBE
DOMINIQUE GIROD: KONTRABASS
 
FESTIVALPASS VIER KONZERTE FR. 120. –

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
Reservieren
THEATER ARIANE
Do 9., Fr 10. und Sa 11. April um 20:30 Uhr
So 12. April um 17:30 Uhr

THEATER ARIANE

«PEER GYNT»

NACH HENRIK IBSEN, IN EINER FASSUNG VON JORDI VILARDAGA


«Peer Gynt» ist die Geschichte von einem der auszog, die Welt zur erobern. Ein fabelhaftes, komisches und trauriges, ein schillernd buntes Stück Theater. Ein Fest für Auge und Ohr. Ein Stück Leben.
 
«Peer, Du lügst!» tadelt Aase ihren abgöttisch geliebten Sohn, den Phantast, der in seiner Lebensgier vieles anpackt, aber nichts vollendet.
Aus der ärmlichen Hütte muss er fliehen, weil er die reiche Braut des Nachbarn raubt und dann verstösst. Aus dem Reich der Trolle entkommt er, knapp bevor man ihm die Augen auskratzt und ihn zum Schwiegersohn macht. Er wird Sklavenhändler und vergnügt sich in Marokko mit arabischen Schönheiten. Doch am Ende seines Lebens muss er feststellen, dass er zwar weite Wege gemacht, aber nie herausgefunden hat, wer er eigentlich ist: Ewig Reisender, Egoist, Verführer, Träumer oder Versager?
 
Henrik Ibsen (1828-1906) steht mit seinem Werk für das Theater im 20. Jahrhundert. Kein anderer Dramatiker der letzten 150 Jahre hat weltweit eine derart breite Wirkung erzielt wie dieser norwegische Autor.
 
Das Theater Ariane schenkt sich selbst und seinem Publikum als 10. Produktion die Umsetzung dieses Bühnenklassikers mit elf AkteurInnen auf der Bühne.
 
Mit:
Oriana Berger
Hana Bienz
Newa Grawit
Rachel Matter
Antonio da Silva
Andreas Ricci
Dave Striegel
Gabriel Zurbriggen

Artra-Trio
Laurent Girard, Jacqueline Wachter, Thise Meyer
 
Regie: Jordi Vilardaga
Bild: Hana Bienz
Licht: Martin Burkhardt
Kostüme: Judith Kolb
Choreografie: Oriana Berger
Musikalische Leitung: Laurent Girard
Dramaturgie: Marie-Louise Michel
Mitarbeit Produktionsleitung: Astrid Wittinghofer
 
theaterariane.ch
ALEX PORTER
Do 16., Fr 17. und Sa 18. April um 20:30 Uhr

ALEX PORTER

«TRANCEPORTER»

BEST OF 30 JAHRE ALEX PORTER


In «TrancePorter» sind Juwelen aus dem 30-jährigen Repertoire von Alex Porter zu sehen, vereint mit neuen Geschichten und Trickkreationen. Er zeigt uns altes Ent-rücktes und neues Ver-rücktes und verführt damit einmal mehr in die Welt des Wunderns.
Porter ist das Gegengift zu unserer überspannten Gesellschaft – eine Art Akupunktur für die Seele. Mit musikalischem Gespür schlüpft er zum Beispiel in die Rolle des tanzenden und singenden Derwischs, der nicht aufgibt, bis sich das ganze Theater im Kreis dreht. Er ist ein Fabulierer, der es versteht, sein Publikum mit schillernder Poesie und schalkhaftem Unsinn ins Land der Fantasie zu locken. Dabei kitzelt er gerne an der immer seltener werdenden Eigenschaft der Menschen: dem Staunen.
 
«TrancePorter» besteht vorwiegend aus musikalischen Zauberperformances. Die Musik nimmt einen immer grösser werdenden Stellenwert in Porters Arbeiten ein. War er vor einigen Jahren noch hauptsächlich als Erzähler und Zauberer unterwegs, vermischen sich seine Geschichten unterdessen häufig zu einem Geflecht aus Gesang und Erzählung. 
 
Regie: Patrizia Wenk 
 
alexporter.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
Reservieren
ORQUESTA DE TANGO
So 19. April um 17:30 Uhr

ORQUESTA DE TANGO

«FLOR DE FANGO»

EIN FULMINANTES TANGO-KONZERT


Dieses Orchester vereinigt Musiker aus Argentinien, Uruguay, Deutschland, Frankreich und der Schweiz, die sich schon seit über zwanzig Jahren in Europa für den Argentinischen Tango einsetzen und ihn erfolgreich in verschiedensten Formationen spielen.
Während all dieser Jahre haben sie ein reiches, unterhaltsames Repertoire entwickelt, inspiriert von den Arrangement-Ideen von Ciro Perez. Nicht wenige grosse Namen des Tango Argentino haben Ciro Perez und diese Musiker schon begleitet: Roberto Grela, Osvaldo Montes, Juan José Mosalini, Edmundo Rivero, Ruben Juarez etc.
 
Roger Helou: Piano
William Sabatier: Bandoneon
Fernando Maguna: Bandoneon
Ciro Perez: Gitarre
Diego Trosman: Guitarron
Caroline Fahrni: Violine
Winfried Holzenkamp: Kontrabass
 
tango-fahrni.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
Reservieren
THEATER KANTON ZÜRICH
Do 23., Fr 24. und Sa 25. April um 20:30 Uhr

THEATER KANTON ZÜRICH

«DER GOTT DES GEMETZELS»

VON YASMINA REZA


«Eine glänzende Inszenierung... Und die Schauspieler sind brillant.» Der Landbote
 
Zwei 11-jährige Jungen streiten sich in einem Park eines bürgerlichen Pariser Arrondissements, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten und kultivierten Leuten, wie es die Eltern der beiden Streithähne sind, spricht man die Sache durch.
 
So beraten die Paare bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf die beiden Knaben einwirkt, politisch korrekt und um Konsens bemüht, wie es sich unter aufgeklärt-liberalen Erwachsenen gehört. Doch unvermittelt brechen sich urzeitliche Impulse Bahn.
Von Sticheleien über Wortgefechte bis hin zu Handgreiflichkeiten, der Nachmittag gerät zur Saalschlacht: mit pointierten und geschliffenen Dialogen, getränkt von zunehmendem Rumgenuss ist das ein Vergnügen für vier Schauspieler – und fürs Publikum.
 
Mit beissendem Humor fühlt Yasmina Reza in ihrem Erfolgsstück der modernen bürgerlichen Gesellschaft buchstäblich auf den Zahn, die Schneidezähne. Hin- und hergerissen zwischen vernünftigem Gutmenschentum und gewalttätigen Instinkten müssen ihre Protagonisten allerdings am Ende ernüchtert zur Kenntnis nehmen: So verbindlich und liberal-aufgeklärt wir uns auch geben, am Ende behält scheinbar einer die Oberhand: der Gott des Gemetzels.
 
Es spielen: Katharina von Bock, Stefan Lahr, Pit Arne Pietz, Miriam Wagner
Regie: Felix Prader
Bühne und Kostüme: Werner Hutterli
 
theaterkantonzuerich.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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BBJIO BIEL-BIENNE JAZZ & IMPRO-RCHESTRA
Mi 29. April um 20:30 Uhr

BBJIO BIEL-BIENNE JAZZ & IMPRO-RCHESTRA

WADIN JAZZ

EIN JAZZ-FEST


Die Auftritte des Biel-Bienne Jazz & Impro-Orchestra sind ein Fest. Ein manchmal wirbelnder, dann wieder poetischer Tanz, der das Publikum von den ersten Takten an in seinen Bann zieht. Ganz besonders gilt das für das aktuelle Programm des elfköpfigen Ensembles. Es nennt sich «Derwish-Suite» und wurde von Daniel Erismann, dem Gründer des BBJIO komponiert. Der viel- seitige Bieler Jazz-Trompeter nennt sein Werk eine slawisch-folkloristische Jazz-Suite und hat sich dazu unter anderem von der Musik des Balkans inspirieren lassen. Die «Derwish-Suite» entführt Musiker und Publikum auf eine Reise zwischen sehnsüchtigen osteuropäischen Melodien und vorwärtstreibenden, verspielten Rhythmen.
 
Daniel Erismann, Fanny Anderegg, Isabelle Lehmann, Antonello Messina,
Luca Carangelo, Samuel Joss, Werner Steffen, Stephan Urwyler,
Eleanora Erne, Markus Noser, Luigi Galati
 
bbjio.ch

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Fr. 35.-
Ermässigt:  Fr. 25.-
Mitglieder Wadin Jazz
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ANNE BENNENT
Mi 6., Do 7., Fr 8., und Sa 9. Mai um 20:30 Uhr

ANNE BENNENT

CHANSON ABEND «POUR MAMAN»

MIT JOACHIM KUNTZSCH AM FLÜGEL


Anne Bennent, die unvergleichliche, grandiose Schauspielerin schreibt uns zu ihrem Chanson Abend «Pour Maman»:
 
«Warum ich seit 25 Jahren dieselben Chansons singe: 1987 begegnete ich Joachim Kuntzsch am Stadttheater Stuttgart, wo er musikalischer Leiter war. Er hat aus meiner Lust und meiner Angst zu singen eine Energiequelle herausgefordert, die nicht mehr versiegt. Da wurde der alte Wunsch wach, Lieder zu singen, die ich von meiner Mama kannte und aus der Zeit meiner Schauspielschule in Paris. Ich machte mich auf die Suche, hörte viel Altes, auf den Spuren von Bobby Lapointe, dem ich ‚Ta Katie t'a quitté’ verdanke, der Zungenbrecher, den ich zwanzigjährig, mit zwei mauvais garçons lauthals in das morgengraue Paris schmetterte.
 
Dichtern wie Jacques Prévert und Joseph Kosma, die für Edith Piaf und Yves Montand schrieben, und viele Lieder von Boris Vian fand ich, den ich auch als Romanschriftsteller und Jazzmusiker verehre. Herauskristallisiert haben sich die Lieder vom Saufen, vom Selbstmord, vom Altwerden und von gebrochenen Versprechen. Der Schlager ‚la vie en rose’ war für mich immer ein Trennungslied, das nur weh tut. Und so wollte ich es singen. Am traurigsten sind die Geschichten der Lieder, die am lustigsten klingen. Was alle diese musikalischen Dichter gemeinsam hatten ist, dass sie von der Poesie gelebt und an ihr gestorben sind, pathetisch französisch gesagt. Der surreal poetische Wortwitz war ihnen rettendes Seil über die Abgründe. Ich liebe sie.
 
1989, in den Kammerspielen in München, waren drei Vorstellungen geplant, wegen der Sprachbarriere… hiess es…. wer spricht in München schon französisch... man wolle von mir doch vielleicht lieber einen deutschen Abend… es ist dann alles anders gekommen. Ich besang sehr bald darauf alle Bühnen in HamburgBerlinKölnFrankfurtBochumBuxtehude-Wien. Einmal in Paris, in den Bouffes du Nord, die Franzosen verstanden den Text, kannten die Lieder, einige waren euphorisch, die meisten empört. Es war ihnen zu anders, als sie es gewohnt waren zu hören. Die erhoffte Frankreich-Tournée ist bis heute ausgeblieben, aber wir werden sehr alt und hören nicht auf!
 
Der so oft besungene Tod ist vorbeigekommen, hat meine Maman Diane mitgenommen. Doch sie tanzt weiter in jedem Lied. Dieser Abend war und ist für uns auch immer die Möglichkeit, uns wieder zu begegnen, Joachim Kuntzschs Lachen zu hören und ungehemmt zu weinen... also Wein zu trinken.
Nun ist es schon wieder lange her, ich freue mich sehr auf Joachim Kuntzsch, auf das Theater Ticino und auf das Singen in ebendem wundenroten Mohnkleid.»
MICHEL GAMMENTHALER
Mi 20., Do 21. und Fr 22. Mai um 20:30 Uhr

MICHEL GAMMENTHALER

«SCHARLATAN»

KABARETT UND MAGIE


Wenn man erst einmal gelernt hat, Leuten falsche Tatsachen vorzuspiegeln, eröffnen sich plötzlich unzählige Karriere-Möglichkeiten. Beispiele aus der Geschichte gibt es genug: Von den geheimnisvollen Fox-Sisters, den Erfinderinnen des modernen Spiritismus; dem jüdischen Hellseher Hanussen, der den Nazis die okkulte Kriegsführung beibringen wollte; bis zum raffinierten S. W. Erdnase, dem Autor der Falschspieler-Bibel.
Wie stellt man Kontakt her zu Verstorbenen, die gar nie gelebt haben? Wie schummelt man beim Pokern, ohne die Karten zu berühren? Und wie liest man Gedanken ganz ohne übersinnliche Fähigkeiten?
Antworten liefert der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist Michel Gammenthaler in seinem fünften Soloprogramm. Ein Blick in die Kristallkugel offenbart: Dieses Programm ist vollkommen paranormal.
 
«Das Publikum wird bestens mit Gesprächsstoff versorgt für den Nachhauseweg.» NZZ
 
Regie: Bettina Dieterle
Musik: Roberto Caruso
 
michel-gammenthaler.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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PRIMO PIANO #42
Mi 27. Mai um 20:00 Uhr

PRIMO PIANO #42

POLINA CHARNETCKAIA

BÜHNE FREI FÜR JUNGE PIANISTINNEN...


In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste, Departement Musik, bieten wir in einer losen Programmfolge unter dem Titel PRIMO PIANO jungen Klavier-Studentinnen und -Studenten die Ticino-Bühne an. Sie führen ihr bereits verblüffendes Können öffentlich vor und «üben sich» in originaler Aufführungspraxis. Die MusikstudentInnen und wir freuen uns auf ein neugieriges, musikinteressiertes und begeistertes Publikum.

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J.Brahms - 3 Intermezzi op.117 
 
J.Brahms - Klaviersonate Nr.3 f moll 
 
A.Skriabin - Fantasia op.28 h moll 
 
M.Ravel - La Valse 

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POLINA CHARNETCKAIA (*1991)

Seit 2012- Studentin an der ZHdK bei Konstantin Scherbakov
 
2013 Duttweiler-Hug Wettbewerb der Schweiz (1. Preis)
2012 Diplom beim Internationalen Klavierwettbewerb «Pietro Argento», Italien
 
2010 Eintrag in das Buch «Begabte Kinder Russland» 3.Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von P.
Serebriakov, Volgograd, Russland. 1. Preis sowie Spezialpreis beim Internationalen Klavierwettbewerb «Citta di Barletta» Italien
Spezialpreis beim «World Delphic Games» Saratov, Russland
 
2009 zahlreiche Solokonzerte in Litauen
 
2008 Preis (Gran-prix) beim Internationalen Klavierwettbewerb «Music without limits» Litauen

Eintritt

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Fr. 25.-
Ermässigt:  Fr. 20.-
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PETER SPIELBAUER
Do 28., Fr 29. und Sa 30. Mai um 20:30 Uhr

PETER SPIELBAUER

«ALLES BÜRSTE!»

DER GROSSE SPRACHVIRTUOSE UND LIVE-ZAMPANOO
SPIELBAUER SPINNT SPIRITUELL…


Jahrzehntelang selbst in den Ungenauigkeiten und Unsicherheiten unserer Existenz schwimmend, ist es dem Worttänzer und Objekttäter Peter Spielbauer mit seiner finalen Erkenntnis «Alles ist eine Bürste!» gelungen, endlich Klarheit und Halt in unser flüchtiges Dasein zu blasen.
 
Peter Spielbauer sieht das «Grosse Ganze», zweifelt zwar, ob das grosse Ganze auch ihn sieht, gibt jedoch nie auf und sieht in der geschickten Verknüpfung von Umwegen den bequemen Teppich des intellektuellen Wohlbefindens.
 
Mit grossem körperlichem Einsatz und dem exzessiven Gebrauch spärlichster Requisiten (ein Tuch, ein Stab, ein Stein, ein Irrtum) tuchstabirrt er durch seinen Spielbauer-Kosmos. Kein Fitzel Dreck ist ihm zu gering, keine Goldstandardkrone zu unantastbar. Alles hängt mit allem zusammen, und wenn man etwas sucht, ist es egal, wo man sucht, weil gefunden wird es sowieso woanders.
 
«DER MANN KANN WAS.» Titanic
 
spielbauer.net

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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CORA FROST & GERT THUMSER
Do 4., Fr 5. und Sa 6. Juni um 20:30 Uhr

CORA FROST & GERT THUMSER

«ZEIT IST EIN ARSCHLOCH»

FROSTMAGISCH & SUBVERSIV-INTELLIGENT-MYSTISCH-BRACHIAL


Ein Paar wie Cäsar und Kleopatra, Cäsar und Brutus, Stan Laurel und Oliver Hardy, Ginger und Fred. Sie nehmen den Kampf auf mit der Zeit. Neue Dinge wachsen aus den Ur-Moosen...
Was wartet auf uns, wer weiss das schon. Wenn das All aus Musik ist, dann lasst uns doch einfach die kleinen Köpfe schmücken und uns ins All nicken. Schluss mit den ewigen schmerzhaften Kämpfen.

Gert Thumser, die furchterregende Monumentaldiva, und die Absurdpoetin Cora Frost, berühmt für ihre antitheatralischen Guerillaproduktionen, kehren wie Partisanen an die Vergnügungsfront zurück. Sie führen uns aus der Unterwelt zurück ins Licht, durch ein Zeitloch zu ewiger Jugend, Schönheit, Musik… und zum Vergessen. Lasst uns ihnen folgen, in Musik.
Vielleicht stossen noch andere Gestalten zu ihnen, Verlorene der Milchstrasse. Sternbilder werden lebendig, oder Götter steigen zu ihnen herab. Niemand weiss, was an diesem Abend passieren wird. Nur umdrehen darf man sich nicht, sonst ist alles vorbei. Das Licht erlischt. Für immer. Also folgen Sie ihnen, vorsichtig und denken Sie daran: Zeit ist ein Arschloch!!
 
Von und mit Cora Frost & Gert Thumser
Ton: Sven Ihlenfeld/ propellersound
Licht: Olivia Danilsen
Gefördert von Cora Frost’s Freunden
 
corafrost.de

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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FLUGDAX ZEIGT «DR ERBVETTER»
Do 11., Fr 12. und Sa 13. Juni um 20:30 Uhr

FLUGDAX ZEIGT «DR ERBVETTER»

EIN SEHR LUSTIGER SCHWANK IN 3 AKTEN

EXTRA ZUM SAISONABSCHLUSS...


Wenn der Oski für’s Verträgli hofft und sich den Rapid und das Heubläs sichert, wenn der Ruth die Glocken klingen und dem Güggel der allerletschte Juuz entweicht, wenn die Schanett in der Liebe einen Sexer hat und das Vreni um ihr Leben schenkelt, dann schletzen die Türen, rauchen die Stumpen und prösteln die Gläser und es landet der Flugdax und schwankt um sein Leben.’
 
Ein Heimatabend, der lustvoll, wild und innig durch die Urtraditionen des Schweizer Volkstheaters schwankt. FLUGDAX macht Volkstheater im besten Sinne, ohne parodistische Wut, sondern mit sinnlicher Lust und feinem Gehör für die altmödeligen Muster dieses Genres. Komische Käuze, träfe Sprüche, Türe auf und Türe zu.
 
FLUGDAX sind sechs Theatermenschen aus Zürich und Uri, die seit sechs Jahren mit umherschweifender Beharrlichkeit nach eigenwilligen Theaterformen forschen.
 
Madlen Arnold ist Vreneli und das Trio Vollimschuss
Corinne Gnos ist Tante Ruth und Heidi
Mario Schelbert ist Oski und Pius
Denise Wintsch ist Schanett und dr Erbvetter
 
Specialguests:
Silvia Arnold ist Brätsche Brosi und Alis
Benno Muheim ist Regisseur und Dr. Guido Ander

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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