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«DER EXTREMIST»
So 8., Mo 9., Di 10., Mi 11. und Do 12. Mai um 20:30 Uhr

«DER EXTREMIST»

MIT JÜRG KIENBERGER, SAMUEL STREIFF, VERA KAPPELER, PETER CONRADIN ZUMTHOR

EIN SCHAUSPIEL MIT VIEL MUSIK VON JURIJ ANDRUCHOWYTSCH (UKRAINE)



Das ist eine Auszeichnung! Die Musiktheater-Produktion DER EXTREMIST ist als eine von sieben Schweizer Theaterproduktionen ans diesjährige dritte Schweizer Theatertreffen eingeladen! Wir gratulieren und freuen uns sehr, Ihnen diesen grossartigen Abend im Theater Ticino zeigen zu dürfen.

«...Der Regisseur Manfred Ferarri lässt die Schauspieler aufs Vergnüglichste ausspielen, er strukturiert den Abend kurzweilig und lässt vor allem viel Raum für Musik. Sie wird zum eigentlichen Zentrum mit dem furiosen Zutun der Jazzpianistin Vera Kappeler und des Perkussionisten Peter Conradin Zumthor... Andruchowytschs Text ist eine Petitsse. Ein musikalischer Schabernack, eine Harlekinade vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund, die doch mit charmantem Nachdruck die subversive Macht der Musik hervorhebt...» NZZ, 22.1.16
 
Während der Revolution in seinem osteuropäischen Heimatland spielt der Musiker Theodor unermüdlich Klavier auf den Barrikaden. So wird der sogenannte «Extremist» zum Symbol des Widerstands. Doch das ist eine Weile her. Nach seiner Flucht landet er als Pianist im Grandhotel «Paradies» in den Schweizer Alpen. Unerwartet begegnet er dort eines Tages einem Geheimpolizisten aus seinem Land. Angekündigt wird die Ankunft des Diktators «Batja» zu einer Friedenskonferenz... Und in Theodor erwacht der revolutionäre Geist...! Das Hotel wird zum Schauplatz einer skurril-amüsanten Konfrontation des Sozialen und Lyrischen, von Musik und Politik, menschlicher Würde und Konformismus.
 
Der bedeutende ukrainische Autor Jurij Andruchowytsch setzt sich intensiv mit der Welt und seinem Land auseinander. Er hat sich in den letzten Jahren als eine wichtige Stimme in der Ukraine-Krise profiliert. Unermüdlich versucht er, den Westen für die bürgerkriegs-ähnlichen Zustände in seinem Land zu sensibilisieren und um Verständnis und Unterstützung zu werben. Als Künstler jedoch hat er gleichzeitig auch das Träumen und Geschichten-Erzählen nicht verlernt.
 
Mit JÜRG KIENBERGER und SAMUEL STREIFF (spielt den Polizeiassistent Reto Dörig in «Der Bestatter») treffen zwei grossartige Bühnenkünstler aufeinander, musikalisch begleitet und herausgefordert von VERA KAPPELER und PETER CONRADIN ZUMTHOR. Ein illustres, exquisites Ensemble...!
 
ressortk.ch
 
Regie: Manfred Ferrari

Produktion ressort k Chur
Korproduktion Theater Chur

Eintritt

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Fr. 42.-
Ermässigt:  Fr. 34.-
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BEETHOVEN - DIE SONATEN FÜR KLAVIER UND VIOLINE
Sa 14. Mai um 20:30 Uhr

BEETHOVEN - DIE SONATEN FÜR KLAVIER UND VIOLINE

«MUSIK UND WORT»

GERT JONKES THEATERSONATE «SANFTWUT ODER DER OHRENMASCHINIST»
MARKUS SCHIRMER, FLÜGEL I CHRISTIAN ALTENBURGER, VIOLINE I JOSEPH LORENZ, REZITATION


CHRISTIAN ALTENBURGER (Violine) debütierte mit 19 Jahren als Solist im Wiener Musikverein. Rasch folgten Engagements bei internationalen Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Concertgebouw-orchester Amsterdam, den Wiener Philharmonikern und den Wiener Symphonikern unter Dirigenten
wie Claudio Abbado, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Václáv Neumann, Sir Roger Norrington und Franz Welser-Möst.
 
Geballte Energie, höchste Ausdruckskraft sowie eine faszinierende Symbiose aus Emotion und Intellekt kennzeichnen das Spiel von Österreichs Ausnahmepianisten MARKUS SCHIRMER. Schirmer ist schon oft im Theater Ticino aufgetreten, zusammen mit dem Schauspieler Wolfram Berger.
 
Der gefeierte Burg-, Kammer- und TV/Film-Schauspieler JOSEPH LORENZ liest aus «Sanftwut oder Der Ohrenmaschinist» - eine Thatersonate des österreichischen Autors Gert Jonke.
 
Gert Jonkes grandiose und wenig gespielte Theatersonate handelt vom Komponistentitan Ludwig van Beethoven zur Zeit der Entstehung seiner wichtigsten, grössten und schwierigsten Sonate, der «Grossen Sonate für das Hammerklavier op. 106» im Jahr 1817.
 
In sprachtänzerischer Leichtigkeit vermittelt Jonke die phantastische Gedankenwelt des bereits ertaubten Genies Beethoven.
Jonkes lustvolle Worttollereien zeigen Beethoven in einer Verzweiflungsheiterkeit: Das Genie, das durch seine Taubheit von der Gesellschaft immer mehr isoliert wird und als verblödet allwissender Dummkopf erscheint. Sein Ringen um das «Hören» gipfelt in den aberwitzigsten Versuchen, Ohrenmaschinen zu entwickeln – Vorläufer moderner Verstärker und Hörapparate - und letztendlich im Bewusstsein, ein lebendiges Klangwesen zu sein, das sich sehnt, in Harmonie mit den Tönen zu leben, die er nur noch in seinem Kopf hören kann.
 
markusschirmer.at
christian-altenburger.at
josephlorenz.at

Eintritt

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Fr. 42.-
Ermässigt:  Fr. 34.-
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KLAUS GESING TRIO
Mi 18. Mai um 20:30 Uhr

KLAUS GESING TRIO

WADIN JAZZ

...FLIESSEND - WEBEND - TRAGEND - MAGISCH!


Drei Musiker – jeder für sich seit vielen Jahren international unterwegs mit weltweit renommierten Formationen im Land zwischen Jazz, Weltmusik, Kammermusik, Improvisation und völlig neuer Musik – schliessen sich zusammen, um die Grenzen zwischen Geschriebenem und Ungeschriebenem aufzuweichen. Mit grosser Selbstverständlich-keit beschreiten sie elegisch-experimentelle Klangflächen und ansteckend konkrete Grooves, Kompositionen und Improvisationen lösen einander unmerklich ab. Ein kollektiver, selbstverständlicher Sinn für das musikalische Motiv dirigiert den mühelosen Ideen- strom dieses neuen Trios. Fliessend, webend, tragend, magisch!

klausgesing.com 
wadinjazz.ch

Klaus Gesing: bcl, ss
Samuel Rohrer: dr
Björn Meyer: b
 

Eintritt

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Fr. 35.-
Ermässigt:  25.- (Mitglieder Wadin Jazz)
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SACHER-WILMANNS
Do 19., Fr 20. und Sa 21. Mai um 20:30 Uhr

SACHER-WILMANNS

«ZWITSCHERBILANZ» DAS NEUE PROGRAMM!

MUSIKKABARETT MIT BUDDY SACHER & PETER WILMANNS
GEREIFT, AUSGEWOGEN UND SPRITZIG - EIN AUSGEZEICHNETES «CUVÉE»


Buddy Sacher und Peter Wilmanns waren 30 Jahre lang gemeinsam mit Klaus Huber ARS VITALIS - das über Jahre ultimative Musikkabarett-Trio in Europa, Japan und auf der Welt. Nach Hubers Tod 2012 machten die beiden als Duo «Das wüste Gobi» weiter, und zwar mit dem aus dem Boden gestampften Programm «Freie Sicht auf die Ambiente», dem das gleichnamige Sacher-Buch (Verlag Theater Ticino) zugrunde lag. Kamen die beiden damals vogelkundig daher, so widmen sie sich nun in ihrem neuen Programm «Zwitscherbilanz» dem gehobenen Rausch und beleuchten, was herauskommt, wenn es der Zucker mit der Hefe treibt.

Sie tun dies auf unnachahmlich versponnene Art: kauzig Buddy Sacher an der E-Gitarre, nonchalant-stoisch Peter Wilmanns an diversen Saxofonen, Klarinette und Melodica. Sie sind grosse Könner an ihren Instrumenten. Unter vielem erklingen neben Bob Dylans «I’ll Be Your Baby Tonight» der instrumental-artistische «Tanz der Hefen» im Stil von Claude Debussy, das zweistimmige Eigengewächs «Dom Dom Pérignon» und ein obskurer finnischer National-Tango. Zwischendurch gibt’s angesäuselte Aufklärung im Sinne von «Der Klügere kippt nach». Man beachte die Sacher-Wilmanns-Empfehlung: Das Beste am Ausgehen ist das Einkehren - möglichst natürlich in die «Zwitscherbilanz»-Vorstellungen ins Theater Ticino...!

(Aus Kölner Stadt-Anzeiger 14.3.16)
 
Foto: Axel Joerss

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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MICHEL GAMMENTHALER
Mi 25., Do 26. und Sa 28. Mai um 20:30 Uhr

MICHEL GAMMENTHALER

«SCHARLATAN»

KABARETT UND MAGIE - WIEDERAUFNAHME


Wegen grossem Erfolg wiederholen wir das Gastspiel von Michel Gammenthaler mit seinem aktuellen Programm «Scharlatan».
 
Wenn man erst einmal gelernt hat, Leuten falsche Tatsachen vorzuspiegeln, eröffnen sich plötzlich unzählige Karriere-Möglichkeiten. Beispiele aus der Geschichte gibt es genug: Von den geheimnisvollen Fox-Sisters, den Erfinderinnen des modernen Spiritismus; dem jüdischen Hellseher Hanussen, der den Nazis die okkulte Kriegsführung beibringen wollte; bis zum raffinierten S. W. Erdnase, dem Autor der Falschspieler-Bibel.

Wie stellt man Kontakt her zu Verstorbenen, die gar nie gelebt haben? Wie schummelt man beim Pokern, ohne die Karten zu berühren? Und wie liest man Gedanken ganz ohne übersinnliche Fähigkeiten?
 
Antworten liefert der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist Michel Gammenthaler in seinem fünften Soloprogramm. Ein Blick in die Kristallkugel offenbart: Dieses Programm ist vollkommen paranormal.
 
«Das Publikum wird bestens mit Gesprächsstoff versorgt für den Nachhauseweg.» NZZ

michel-gammenthaler.ch

Regie: Bettina Dieterle
Musik: Roberto Caruso
 

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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KNUTH & TUCEK
Do 2., Fr 3. und Sa 4. Juni um 20:30 Uhr

KNUTH & TUCEK

«RAUSCH»

KABARETT - EINE OFFENBARUNG IN WORT UND LIED - WIEDERAUFNAHME


Wegen grossem Erfolg wiederholen wir das Gastspiel von Knuth & Tucek mit ihrem aktuellen Programm «Rausch».
 
Ein Heimatfilmtheater, Satire mit Musik und Gesang.

Die Damen Knuth und Tucek führen ins Delirium: Mit überhöhtem Tempo rasen sie über Emotionsautobahnen, kippen sauren Wein aus alten Schläuchen, spritzen Visionen in verstopfte Wohlstandsvenen, rauchen süsse Kräuter und verteilen traumhafte Trips. Ein berauschender Basejump in die tiefen Schluchten der Weiblichkeit, ein wilder Höhenflug zu den Sternbildern des Menschseins.
 
Hochtheatralisches Kabarett mit gewaltig weiblicher Satire und barbarischer Musikalität.
 
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2014: «Die Jury zeichnet ein Duo aus, das für das kabarettistische Lied neue Worte und Töne findet. Mit engelsgleichen Stimmen, auf hohem musikalischem Niveau hauen Nicole Knuth und Olga Tucek ein - auf unsere trägen Ansichten und engherzigen Meinungen. Das Schweizer Duo ist bitterböse, aber gerecht, virtuos, aber auf dem Boden. Einfach zwei gute Kleinkunst-Prachtweiber.»
 
knuthundtucek.ch

Musik und Texte:
Nicole Knuth und Olga Tucek

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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MANUEL STAHLBERGER
Do 9. und Fr 10. Juni um 20:30 Uhr

MANUEL STAHLBERGER

«NEUES AUS DEM KOPF»

MUNDARTPOET, MUSIKER, SÄNGER


Der St. Galler Mundartpoet, Musiker, Sänger und Comiczeichner Manuel Stahlberger macht in seinem neuen Programm den Versuch, das Durcheinander im Kopf zu sortieren.
 
Cool sein ist cool. Von Reichen verarscht werden ist uncool. Der neue Mister Frust hat ein Hobby, er redet mit Gemüse. Ein Fussballer ruiniert seine Karriere, weil er etwas Falsches über den Papst gesagt hat. Im Intercity fällt das Licht aus, und die Leute reden plötzlich miteinander.
 
Alles geht so schnell. Und immer alles parallel. Unsere Köpfe sind voll und wir wissen nicht mehr, wo sie uns stehen. Digitalisierung und ständige Erreichbarkeit sind schuld. Und dann kommt auch noch Psychokram von früher hoch. Manuel Stahlberger macht den Versuch, das Durcheinander im Kopf zu sortieren. Ein Abend mit Liedern, Diaschauen und einem Jasskarten-Musical. «Neues aus dem Kopf» ist Medizin für erschöpfte Individualisten.
 
manuelstahlberger.ch

Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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