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ANDREA ZOGG, RETO SENN, CHRISTOPH GANTERT
Fr 30. September um 20:30 Uhr
So 2. Oktober um 17:30 Uhr

ANDREA ZOGG, RETO SENN, CHRISTOPH GANTERT

MUESIE UND POESIK 



Ein Kneipenoriginal erzählt von Geld und dass aus Älplern in Folge der Industrialisierung Bänker geworden seien. Und erzählt weiter vom Weltkulturerbe und fragt sich, wer das denn erben soll. Und macht sich Überlegungen, wie der Tourismus anzukurbeln sei. Es wird gesungen vom «Enet em Tobel da wohnt en Tubel». Von der Zeit, die weg ist und von der Kuhgrippe und einem Stimmbänder-Virus, und dass darum niemand mehr Jodeln kann…
 
Frech, frei und überraschend ist die Umsetzung von altem Liedgut - mal jazzig, mal nach Wüste klingend, mal im Klezmerstil. Die beiden Musiker Gantert und Senn bewegen sich spielend (und pfeifend) zwischen Musikstilen. «S’isch mer alles ei Ding» kommt als humpelnder Reggae daher, «Miar Senna hends luschtig» ist ein schwermütiger Walzer in Moll, und «Stets in Truura» wird von arabisch anmutenden Schalmei-Tönen untermalt...
 
Zwischen den Liedern tischt Zogg als einer, dem nicht nach vielen Worten ist, seine Weisheiten und Überlegungen auf... witzig und hintersinnig.
 
Feine, gekonnt schräge Unterhaltung aus dem Bündnerland.
 
Sprache: Mundart
 
Andrea Zogg: Schauspiel, Gesang
Reto Senn: Komposition, Text, Bassklarinette, Taragot, Gitarre, Gesang
Christoph Gantert: Trompete, Tuba, Concertina, Gesang

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Eintritt

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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UTA KÖBERNICK
Mi 5. Oktober um 20:30 Uhr

UTA KÖBERNICK

«GRUND FÜR LIEBE» - POLITISCH, ZÄRTLICH, SCHÖN

KABARETT ALS DIAGNOSE UNSERER ZEIT
WIEDERAUFNAHME WEGEN GROSSEM ERFOLG

 

Weitere Vorstellung am Dienstag, 8. November 2016 um 20:30 Uhr

Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile.
 
Mit bezaubernder Leichtigkeit, hinreissender Komik, virtuosem Gesang und einer herrlichen Tiefe geht Uta Köbernick bis an den Rand des Erkennbaren und manchmal Erträglichen. Politisch hellwach, bringt sie Standpunkte ins Stolpern, hilft ihnen schmunzelnd wieder auf, und wenn die glauben, wieder festen Boden gefunden zu haben, ist die Erde plötzlich eine Scheibe. Grenzen verschwimmen zu einem Ozean im Wasserkocher, und nach einem zauberhaften Abend versteht man die Welt zwar nicht besser, aber sich selbst ein wenig mehr.
 
«Wenn Uta Köbernick die Gemeinheiten von Gemeinplätzen dekonstruiert, fliessen weder Galle noch zähflüssiges Moralin. Uta Köbernick ist keine Wutbürgerin. Sie betrinkt sich an den nüchternen Fakten über unsere himmelschreiend ungerechte Welt. Aber sie kocht nie über. Stattdessen diese herrlich naiven Kinderfragen, mit denen sie die kopfstehende Welt in Aphorismen und in verrückte Analogien fasst. Mit Schalk in den Augen...» Luzerner Zeitung
 
koebernick.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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SCHÖNHOLZER & RÜDISÜLI
Fr 7. Oktober um 20:30 Uhr 

SCHÖNHOLZER & RÜDISÜLI

2 MUSIKER, 16 LIEDER, 8½ GESCHICHTEN

MARKUS SCHÖNHOLZER
KOMPONIST, SONGWRITER, BANJOSPIELER, SÄNGER

ZWEI ABENDE MIT DIESEM AUSNAHMEKÜNSTLER



Niemand besingt das menschliche Scheitern so heiter wie der Songwriter Markus Schönholzer. In seinem Duoprogramm mit Robi Rüdisüli erzählt er von Stehaufweibern und stolzen Eigenbrötlern. Gemeinsam mit seinen Songfiguren dreht er den Gemeinheiten des Lebens eine lange Nase. Das macht glücklich.

markus-schönholzer.ch 

Markus Schönholzer:
Songwriting, Gitarre, Banjo und Gesang

Robi Rüdisüli: Handorgel und Wagnertuba
Eintritt Fr. 38.- (beide Abende 7. und 8. Okt. Fr. 60.-)
Ermässigt Fr. 30.- (beide Abende 7. und 8. Okt.  Fr. 44.-)

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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SCHÖNHOLZER, RACINE, BIERT
Sa 8. Oktober um 20:30 Uhr 

SCHÖNHOLZER, RACINE, BIERT

«CHANSONNERIE»

MARKUS SCHÖNHOLZER
KOMPONIST, SONGWRITER, BANJOSPIELER, SÄNGER

ZWEI ABENDE MIT DIESEM AUSNAHMEKÜNSTLER



Jazzerin Marianne Racine, Crooner Markus Schönholzer und Allwetter-Pianist Risch Biert haben eine neue Band gegründet! Da wird am Chanson-Repertoire gezimmert, an Schönholzer-Originalen geschmirgelt, Bekanntes & Unbekanntes von Poulenc bis Prévert vermöbelt und lustvoll neu verzinkt. Auf Französisch, Hoch- und Schweizerdeutsch, auf Schwedisch. Eine erbauliche Berg und Talfahrt mit Schalk & Schmalz, heiss und chalt, Samt & Seide.

markus-schönholzer.ch

Marianne Racine: voc
Markus Schönholzer: voc
Risch Biert: piano
Eintritt Fr. 38.- (beide Abende 7. und 8. Okt. Fr. 60.-)
Ermässigt Fr. 30.- (beide Abende 7. und 8. Okt.  Fr. 44.-)
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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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THOMAS KREIMEYER
Fr 21. und Sa 22. Oktober um 20:30 Uhr

THOMAS KREIMEYER

STEH-GREIF-KABARETT DER SONDERKLASSE

WIEDERAUFNAHME



Wir laden Thomas Kreimeyer bereits zum vierten Mal ins Theater Ticino ein und dies aus gutem Grund: Jeder Abend mit Kreimeyer ist ein Unikat, ist anders, steht für sich - ist quasi eine Première!
 
Thomas Kreimeyer kommt aus Berlin und ist ein sich unterhaltender Unterhalter. Er kommt mit den Zuschauern ins Gespräch. Die Zuschauer kommen mit ihm ins Gespräch. Und schon entsteht Unterhaltung.
 
Er nimmt die Zuschauer beim Wort, nimmt das Leben wörtlich. Und er spricht mit allen: Deutschen, Schweizern, Engländern, Franzosen, Männern und Frauen. Eine aus dem Leben gegriffene Völkerverständigung, die tiefsinniger und lustiger nicht sein könnte. Wer was wie gemeint haben könnte mit dem, was er eigentlich hätte sagen wollen – Kreimeyer findet es heraus.
 
Man muss ihn öfter erleben, um zu verstehen, dass tatsächlich jeder Auftritt völlig neu und anders ist. Vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett kann alles geschehen. Und das tut es auch.
 
kabarett-der-rote-stuhl.de 

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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RENÉ ANDER-HUBER & HELMUT VOGEL
So 23. Oktober um 17:30 Uhr

RENÉ ANDER-HUBER & HELMUT VOGEL

«BOUVARD UND PECUCHET»

NACH DEM SCHELMENROMAN GUSTAV FLAUBERTS

 

Zwei Seelenverwandte treffen sich im Jahr 1839 zufällig auf einer Pariser Parkbank. Daraus resultiert eine produktive Schicksalsgemeinschaft. Einer Erbschaft sei Dank darf diese in der Calvados-Region gedeihen. Avanti dilettanti! In Zurückgezogenheit pflügen sich Bouvard und Pécuchet durch alle Wissensgebiete der Zeit, versuchen Erkenntnisse praktisch anzuwenden und scheitern dabei grandios. Auch in der Liebe. Am Ende springen sie dem Tod nur knapp von der Schippe.
 
Bouvard und Pécuchet: Das sind zwei absurde, tragische Figuren, Vorläufer von Becketts Estragon und Wladimir, verwandt mit Laurel und Hardy, Pat und Patachon und aus der heutigen Literatur Camenischs Fred und Franz. Das Schauspielerduo Ander-Huber und Vogel lässt uns bei aller Situationskomik und -tragik erkennen, wie viel Bouvard und Pécuchet in uns selbst steckt.
 
«Flauberts Episoden funktionieren prächtig, umso mehr, als mit René Ander-Huber und Helmut Vogel ein bewährtes tragikomisches Duo auf der Bühne steht.» Tages-Anzeiger
 
ander-huber.com
 
Spiel: René Ander-Huber & Helmut Vogel
Regie: Wolfgang Beuschel
Bearbeitung für die Bühne: Helmut Peschina & René Ander-Huber

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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676 NUEVO TANGO QUINTETT
Mi 26. Oktober um 20:30 Uhr

676 NUEVO TANGO QUINTETT

TANGO-TRADITION UND POESIE - LEBENDIG UND AUTHENTISCH


Der Name der Gruppe ist auch Programm: Er bezieht sich nämlich auf den berühmten, unverwechselbaren Club im Buenos Aires der frühen Sechziger: das Tucuman 676. Die Grossen des Jazz und der Bossa Nova trafen sich dort mit den Grossen des Tangos, allen voran: Astor Piazzolla mit seinem Quintett. Daraus entstand eine gegenseitige Inspiration. Das Lokal mit der intimen Atmosphäre wurde zur Keimzelle einer äusserst lebendigen Musiktradition. An eben diese Tradition und Poesie knüpft 676 an. Das vom argentinischen Musiker Daniel Zisman gegründete und geleitete Ensemble, welches mit derselben Instrumentalbesetzung wie damals Piazzollas Formation auftritt, besteht aus Mitgliedern, welche die Reichhaltigkeit jener Musik verkörpern.
 
danielzisman.com
wadinjazz.ch

Daniel Zisman: Violine
Michael Zisman: Bandoneon
Sébastien Fulgido: Guitarre
Gerardo Vila: Piano
Winfried Holzenkamp: Kontrabass
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Fr. 35.-
Ermässigt:  Fr. 25.- Mitglieder Wadin Jazz

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ARIANNA SAVALL & PETTER UDLAND JOHANSEN
Do 27. Oktober um 20:30 Uhr

ARIANNA SAVALL & PETTER UDLAND JOHANSEN

UND DIE FREITAGSAKADEMIE BERN «AY AMOR!»

CANCIONES, DANZAS, BAILES Y TONOS HUMANOS
VOM XVI BIS ZUM XVIII JAHRHUNDERT



Arianna Savall und Petter Udland Johansen stellen uns eine so einfache wie überirdische, so aktuelle wie zeitlose Frage: Wie ist das eigentlich mit der Liebe? Auf der Suche nach Antworten reisen sie durch ein knappes Dutzend Länder, darunter Spanien, Österreich, Norwegen und die Schweiz, und landen schliesslich in Chile. Sie nehmen unterschiedlichste Instrumente mit, eine Tänzerin und ein Barockensemble, überschreiten aber nicht nur die Grenzen der Nationen, sondern auch die der Jahrhunderte. Denn das Glück und die Sorgen der Liebe bleiben immer gleich, egal wohin man auch schaut.
 
Die Katalanin Arianna Savall ist die Tochter des berühmten Jordi Savall und feiert zusammen mit Petter Udland Johansen und ihrem Ensemble Hirundo Maris weltweit grösste Erfolge. Ihr Markenzeichen ist schlichter, lupenreiner Gesang. Zusammen mit der Freitagsakademie Bern erwartet uns ein sehr exquisites, vielfältiges und wunderbares Konzert!
 
ariannasavall.com
freitagsakademie.com
 
Arianna Savall: Gesang, Barockharfe
Petter Udland Johansen: Violine, Gesang
Alicia Lopez: Tanz
Katharina Suske: Oboe
Leila Schayegh: Violine
Vital Julian Frey: Cembalo
Jonathan Rubin: Barockgitarre
Jan Krigovsky: Violone

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Fr. 42.-
Ermässigt:  Fr. 34.-

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ERIC ROHNER SPIELT JULIAN BARNES
Fr 28. Oktober um 20:30 Uhr
Sa 29. Oktober um 18:00 Uhr

ERIC ROHNER SPIELT JULIAN BARNES

«VOM ENDE EINER GESCHICHTE»

NACH DEM ROMAN DES ENGLISCHEN ERFOLGAUTORS JULIAN BARNES

 

Julian Barnes ist einer der ganz grossen Autoren Englands. Für seinen Roman «Vom Ende einer Geschichte» hat er 2011 den Booker Prize erhalten. Der Protagonist Antony Webster rollt eine 40 Jahre alte Geschichte neu auf und erkennt die Unzulänglichkeiten des Erinnerungsvermögens. Ausgelöst durch einen mysteriösen Brief und eine damit verbundene Erbschaft, beginnt für Webster eine Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit, die schliesslich in einer Art Obsession endet.
 
Der Schauspieler Eric Rohner erzählt die philosophisch tiefgründige Geschichte spannend wie einen Krimi und führt vor Augen, dass das, was man in Erinnerung behält, nicht immer dasselbe ist, wie das, was man beobachtet hat und was der Realität entspricht.
 
Ist Erinnerung etwas, das wir besitzen, oder etwas, das wir verloren haben? Regisseur Hannes Glarner, Schauspieler Eric Rohner und Dramaturgin und Ausstatterin Nicole Allert gehen dieser Frage auf den Grund. Man legt sich im Leben gewisse Dinge ein bisschen zurecht, damit sie nicht so schmerzlich sind wie die ungeschminkte Wahrheit.
 
ericrohner.ch
 
Schauspiel: Eric Rohner
Regie: Hannes Glarner
Dramaturgie und Ausstattung: Nicole Allert

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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NEVILLE TRANTER
Mi 2., Do 3., Fr 4. und Sa 5. November um 20:30 Uhr

NEVILLE TRANTER

«THE KING»

DER MEISTER DES PUPPENSCHAUSPIELS
IN ENGLISCHER SPRACHE

 

Der gebürtige Australier Neville Tranter ist weltweit einer der bekanntesten Figurentheaterspieler. Sein Solopuppenspiel wird auf der ganzen Welt als grosses Theater gefeiert. Seine Stücke sind poetisch, respektlos und radikal. Dank seines virtuosen Puppenspiels gelingt Neville Tranter immer wieder das Kunststück, mit einfachsten Mitteln einen faszinierenden, hochkomplexen Theaterkosmos zu erschaffen.
 
Was macht einen Menschen erfolgreich? Ist es Talent oder die Persönlichkeit? Ist es einfach das Glück, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein? Oder die richtigen Menschen an seiner Seite zu haben? Was macht Mega-Erfolg mit einem Menschen? Er wird ein Superstar! Aber was geschieht, wenn eines Tages die Zeichen der Zeit unübersehbar werden, Journalisten sich nicht mehr für den Aufstieg, sondern für den Fall interessieren? Was, wenn die Bodyguards den Star nicht mehr schützen, sondern einsperren und der Arzt mehr und mehr zum Drogendealer wird? Kann ein Superstar wieder ein ganz normaler Mensch werden? Nein, dafür ist es zu spät. Viel zu spät! Neville Tranters Stuffed Puppet Theatre erzählt die Geschichte vom Niedergang eines Rockstars.
 
Das Puppenschauspiel «The King» ist in gut verständlicher, englischer Sprache.
 
stuffedpuppet.nl
 
Konzept, Text, Figuren, Regie und Spiel: Neville Tranter
Co-Autor, Spiel: Wim Sitvast

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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WESHALB FORELLEN QUARTETT
So 6. November um 20:00 Uhr

WESHALB FORELLEN QUARTETT

«TRAUER-T-MUSIK?»

MUSIK ZUM INNEHALTEN... MUSIK ZUM (NEU)ENTDECKEN...

 

ACHTUNG:
KONZERTBEGINN UM 20:00 UHR - Nachtessen in der Theaterbeiz ab 18:30 Uhr - Konzertdauer eine Stunde.

Letztes Jahr im November zu Allerheiligen: Das Konzert mit dem Weshalb Forellen Quartett im Theater Ticino war so wunderbar schön, so fein, so musikalisch verwoben und so beglückend für die damals wenigen ZuhörerInnen. Wir finden, dieses Programm gehört nochmals gespielt!

 
Das Quartett spielt lauter Musikstücke, welche das Thema Tod und Trauer luftig umkreisen, mit Kompositionen von John Dowland, M.A. Charpentier, J.S. Bach, F. Chopin, Fred Frith, R.Strauss, S. Karg-Elert, New Orleans Dixie.
 
Trauer-t-Musik...? Jedenfalls ist sie eine hervorragende Emotionsträgerin. Musik kann den Zustand des Trauerns unterstützen. Sie kann uns für Momente in einen zeitlosen Zustand versetzen, aber auch durch ihre Vergänglichkeit uns eben gerade diese ‚vor Augen’ oder besser ‚zu Ohren’ führen.
 
Das Programm bietet neben Momenten des Innehaltens auch Momente des (Neu-)
Entdeckens bekannter und unbekannter Musik. Ein farbenreicher, manchmal fast fröhlich anmutender Toten-Reigen durch verschiedene Stilepochen: Vom melancholischen John Dowland bis zum ausgelassenen New Orleans Dixie.
 
«Mir fehlt etwas, wenn ich keine Musik höre, und wenn ich Musik höre, fehlt mir erst recht etwas», schrieb Robert Walser über die flüchtigste aller Künste. Ist das ‚Verebben’ von Klängen nicht auch ein kleiner Tod? Wird die Stille dadurch umso wertvoller?
 
Keine Angst, das Weshalb Forellen Quartett hat einen extra für dieses Programm als Zugabe aufgesparten Hit auf Lager, welcher das Publikum mit zwinkerndem Auge in den Abend des Allerheiligen-Sonntag zurückzulotsen vermag.
 
Mario Huter: Violine
Monika Camenzind: Violine
Grégoire Babey: Viola
Martin Birnstiel: Violoncello
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Fr. 38.-
Ermässigt:  30.-

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UTA KÖBERNICK
Di 8. November um 20:30 Uhr

UTA KÖBERNICK

«GRUND FÜR LIEBE» - POLITISCH, ZÄRTLICH, SCHÖN

KABARETT ALS DIAGNOSE UNSERER ZEIT
WIEDERAUFNAHME WEGEN GROSSEM ERFOLG

 

Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile.
 
Mit bezaubernder Leichtigkeit, hinreissender Komik, virtuosem Gesang und einer herrlichen Tiefe geht Uta Köbernick bis an den Rand des Erkennbaren und manchmal Erträglichen. Politisch hellwach, bringt sie Standpunkte ins Stolpern, hilft ihnen schmunzelnd wieder auf, und wenn die glauben, wieder festen Boden gefunden zu haben, ist die Erde plötzlich eine Scheibe. Grenzen verschwimmen zu einem Ozean im Wasserkocher, und nach einem zauberhaften Abend versteht man die Welt zwar nicht besser, aber sich selbst ein wenig mehr.
 
«Wenn Uta Köbernick die Gemeinheiten von Gemeinplätzen dekonstruiert, fliessen weder Galle noch zähflüssiges Moralin. Uta Köbernick ist keine Wutbürgerin. Sie betrinkt sich an den nüchternen Fakten über unsere himmelschreiend ungerechte Welt. Aber sie kocht nie über. Stattdessen diese herrlich naiven Kinderfragen, mit denen sie die kopfstehende Welt in Aphorismen und in verrückte Analogien fasst. Mit Schalk in den Augen...» Luzerner Zeitung
 
koebernick.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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STROHMANN-KAUZ
Mi 9., Do 10. und Fr 11. November um 20:30 Uhr

STROHMANN-KAUZ

«MILCHBÜECHLIRÄCHNIG»

MUNDART-THEATERSATIRE-KABARETT

 

Das Theatersatire-Duo Strohmann-Kauz zeigt ein lustvolles Stück Lebensabend und meistert dabei mit erfrischender Leichtigkeit und berührendem Fingerspitzengefühl die Balance zwischen Humor und Ernst.
 
Ruedi und Heinz, zwei alte Freunde sind umgezogen, von Daheim ins Heim. Der griesgrämige Heinz und der ungebrochen lebensfrohe Ruedi haben an Eigenständigkeit verloren und an mentaler Freiheit gewonnen. Sie rechnen nicht mehr mit viel, doch dafür rechnen sie lustvoll ab. Der Dschungel des Gesundheitssystems und die eigenen Gebrechen werden zu ihrem Abenteuerspielplatz...
 
Das Duo Strohmann-Kauz pflegt gekonnt seine unverwechselbare Mischung aus «Muppet Show» und «Warten auf Godot», schwarzem Humor und Existenzialität. Sein Spiel ist ein unverfrorenes Wechseln zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, lustvoll, witzig, intelligent. Das Satireduo verpackt sein Theaterkabarett in eine schöne Geschichte. Darin eingeflochten werden grosse Altersthemen und grosse, alte Themen, zwischenzeilige Gesellschaftskritik und kritischer Zeitgeist. Ruedi und Heinz geniessen ihre schier grenzenlos freche Narrenfreiheit.
 
Sprache: Mundart
 
strohmann-kauz.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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HARDYS MONTAG - DER MIT DEN BÜCHERN TANZT
Mo 14. November 2016 um 20:00 Uhr

HARDYS MONTAG - DER MIT DEN BÜCHERN TANZT

«WIE ES EUCH GEFÄLLT! NEUES AUF DEM BÜCHERTISCH»

PROGRAMMZYKLUS VON LESEGESELLSCHAFT, KAFISATZ & THEATER TICINO



Präsentiert werden belletristische Neuerscheinungen des Jahres 2016 und damit Antworten auf die Fragen: Was wird erzählt? Wie ist es literarisch gemacht? Warum ist es gelungen? Welche Leserinnen und Leser wird es interessieren? Ein Abend mit ausgewählten Empfehlungen - vom vielversprechenden Nouveau bis zum vollmundigen Grand Cru. 

Hardy Ruoss
Geboren 1948 in Celerina GR und aufgewachsen in Buttikon SZ, Studium der Germanistik, Sozialpädagogik und Anglistik an der Universität Zürich; Abschluss mit einer Dissertation über den Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser. Danach zehn Jahre freier Mitarbeiter für die Neue Zürcher Zeitung und die Schweizer Monatshefte; während drei Jahrzehnten zu hören als Literaturredaktor bei Schweizer Radio DRS2 in Kommentaren, Kritiken und Gesprächen mit Autorinnen und Autoren. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er als Juror des renommierten Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt und als Kritiker im LiteraturClub des Schweizer Fernsehens. Hardy Ruoss lebt in Richterswil und arbeitet als Referent und Kursleiter.

lesegesellschaft.org
kafi-satz.ch

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Fr. 25.-
Ermässigt: 
keine Ermässigungen

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JOCHEN MALMSHEIMER
Di 15. November um 20:30 Uhr

JOCHEN MALMSHEIMER

VORSTELLUNG LEIDER ABGESAGT

DIESE VORSTELLUNG MIT JOCHEN MALMSHEIMER IST AUS GESUND-
HEITLICHEN GRÜNDEN LEIDER ABGESAGT.



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Fr. 38.-
Ermässigt:  30.-

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PATTI BASLER & PHILIPPE KUHN
Do 17., Fr 18. November um 20:30 Uhr
Sa 19. November um 18:00 Uhr

PATTI BASLER & PHILIPPE KUHN

«FRONTALUNTERRICHT»

SCHRÄGE TÖNE UND SATIRISCHE WORTAKROBATIK



«Frontalunterricht» ist das erste abendfüllende Programm des Duos Patti Basler und Philippe Kuhn. Die Slam-Poetin und der Pianist erzählen von einer Schweizer Schulstube von den 80ern bis heute, vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger, einer Lehrerin wie ein Alpenmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen Abgründen, aber von einem Netz aus verbalen Wortketten und roten Fäden zusammengehalten wird. Ob eine Musiktherapie da noch helfen kann? Oder eine Supervision? Oder gar etwas Menschlichkeit? Philippe Kuhns präzis-schräge Töne und Patti Baslers satirische Wortakrobatik schaffen Stimmungen: Vom beklemmenden Burn-Out bis zum befreienden Lachen. Worauf wiederum das nackte Grauen folgt.
 
Eine abendfüllende Lektion für alle, welche die Schule schon immer gehasst oder geliebt haben. Und für alle, die es noch lernen wollen.
 
Die Aargauer Wortakrobatin und Schnelldichterin Patti Basler textet, dichtet, slammt und bringt gereimte Ungereimtheiten auf die Bühne. In unvergleichlichem Tempo kann sie Ereignisse auf- und zusammenfassen, um sie als schnellste Protokollantin der Schweiz direkt auf der Bühne verdichtet wiederzugeben. Für ihr zweites abendfüllendes Programm hat sie sich den Badener Musiker Philippe Kuhn zur Seite geholt, der von Jazz über Soul bis Theatermusik so ziemlich jedes Genre in den Fingern hat.
 
pattibasler.ch

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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MONACO BAGAGE
Mi 23. und Do 24. November um 20:30 Uhr

MONACO BAGAGE

«ALLES AUSSER KONTROLLE»

DAS BESTE AUS 12 JAHREN MUSICOMEDY AUS BAYERN...

 

Nach zwölf Jahren erfolgreicher Touren (auch mehrmals ins Theater Ticino), diverser Preise und enormer Publikums- und Medienresonanz spielen die vier Münchner Künstler in ihrem Best-of-Programm «Alles ausser Kontrolle» in geballter Form ihre Stärken aus: Zu der nahezu perfekten Synthese von Musik und Wort, Ernst und Witz, Heiterkeit und Nachdenklichkeit, sowie der ihnen eigenen souveränen Leichtigkeit, gesellt sich ihr enormes musikalisches Können sowie das mühelose Überschreiten sämtlicher Genre-Grenzen.
 
«...Jubel über die vier Vollblutmusiker auf der Bühne und über ein Programm, das von verschiedensten musikalischen Einflüssen und einem Feuerwerk komödiantisch-kabarettistischer Einfälle lebt.» Süddeutsche Zeitung
 
monacobagage.de
 
Mine Costa: Kontrabass, Tuba, Vocal Instruments, Steptanz, Gesang
Andy Arnold: Sopran- und Baritonsaxophon, Klarinette, Querflöte, Gesang
Johann Bengen: Akkordeon, Schlagzeug, Bass-Klarinette, Darabuka, Cajon, Udu, Gesang
Martin Deubel: Violine, Trichtergeige, Ukulele, Puppenklavier, Gesang

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-
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LITERATURCLUB - EIN BUCH. VIER MEINUNGEN
Di 29. November um 20:00 Uhr

LITERATURCLUB - EIN BUCH. VIER MEINUNGEN

PRÄSENTIERT VON LESEGESELLSCHAFT WÄDENSWIL

DER LITERATURCLUB WÄDENSWIL GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE


Sie alle lesen gerne und viel. Und was sie besonders mögen: über Bücher zu reden. Valérie Arato Salzer, Reto Kohler, Andrea Elmer und Patrick Ilg geben seit 2015 dem Literaturclub Wädenswil ein Gesicht. Sie stammen aus unterschiedlichen beruflichen Richtungen, doch das Eintauchen in Welten, die faszinierend oder bezaubernd, fremd oder befremdend, packend oder verfolgend sind, verbindet sie wiederum. Der Literaturclub Wädenswil kommt ein weiteres Mal zusammen, nicht nur um Neuerscheinungen und Trouvaillen vorzustellen, sondern vor allem um das Publikum mit geistreichen, witzigen und überraschenden Diskussionen über Bücher zu unterhalten und die Zuschauer zum Lesen zu verführen. Denn was gibt es Schöneres, als die Unmöglichkeit an etwas anderes zu denken, als an die Buchstaben, die darauf warten, gelesen zu werden? 
 
Valérie Arato Salzer ist Kunsthistorikerin. Sie arbeitet als Kulturbeauftragte beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund SIG. Sie ist ein literarischer Omnivor und liest ihre Bücher mit Vorliebe nachts. Valérie Arato Salzer lebt in Zürich.
 
Reto Kohler promovierte in Molekularbiologie und arbeitet heute als Produzent und Redaktor beim Schweizer Radio und Fernsehen. Lesen muss für ihn immer wieder ein Rausch, ein Gefühl der Besessenheit sein. Reto Kohler lebt in Zürich.
 
Andrea Elmer ist Germanistin und schreibt ihre Doktorarbeit über das Staunen und die staunenswerten Welten, in die Kunst und Literatur versetzen. Beim Lesen möchte sie von der Sprache berührt werden, Literatur reizt und beglückt sie. Andrea Elmer lebt in Sursee. 
 
Patrick Ilg ist Ökonom und bei einer Schweizer Bank als Kommunikationsspezialist tätig. Er empfindet jedes gelesene Wort als Bereicherung. Darum sollte man auch nur gute Bücher lesen. Patrick Ilg lebt in Zürich.

Eintritt

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Fr. 25.-
Ermässigt:  Fr. 20.-
Mitglieder Lesegesellschaft

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SCHERRER-BRODBECK-GISLER-STRÜBY
Mi 30. November um 20:30 Uhr

SCHERRER-BRODBECK-GISLER-STRÜBY

WADIN JAZZ

WARMER GROSSER SOUND UND UNERSCHÖPFLICHER IDEENFLUSS, IMMER DER MELODIE VERPFLICHTET


Vier hochkarätige Musikerkollegen fanden spontan zu einem Konzert im Basler Club Bird’s Eye zusammen. Zwar haben diese bekannten Musiker schon öfters in verschiedenen Formationen und Kombinationen zusammen gespielt, doch noch nie alle in der gleichen Band. Die prickelnde Première war der mitreissende und fruchtbare Beweis dafür, dass das Ganze viel mehr ist als nur die Summe seiner Teile. Ganz speziell hervorzuheben ist natürlich ANDY SCHERRER – in seinem stolzen Alter kann er auf unzählige musikalische Höhepunkte zurückblicken, gleichzeitig immer reflektierend und vorwärts schauend. An erster Stelle steht für ihn die Klangästhetik. Sein warmer grosser Sound und unerschöpflicher Ideenfluss bleibt immer der Melodie verpflichtet. Mit seiner reinen Hingabe an die Musik, vertrauend auf die Aura des Spiels ist Andy Scherrer ein leiser Gigant.
 
wadinjazz.ch

Andy Scherrer: ts
Jean-Paul Brodbeck: p
Fabian Gisler: b
Claudio Strüby: dr

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Eintritt

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Fr. 35.-
Ermässigt:  Fr. 25.-
Mitglieder Wadin Jazz

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THEATER ARIANE «MARIANA PINEDA»
Do 1. und Fr 2. Dezember um 20:30 Uhr
Sa 3. Dezember um 18:00 Uhr
So 4. Dezember um 17:30 Uhr

THEATER ARIANE «MARIANA PINEDA»

NACH FEDERICO GARCíA LORCA

MIT RACHEL MATTER, MONA PETRI UND ANTONIO DA SILVA

 

Das Theater Ariane bringt Lorcas Stück in einer eigenen Fassung auf die Bühne, in der die zwei Schauspielerinnen und der Schauspieler elf Figuren verkörpern. Ohne vordergründige Aktualisierung wird die Geschichte ins Hier und Jetzt geholt. Sie erzählt von echten und wahren Gefühlen - nachvollziehbar und doch voller Geheimnisse.
 
Mariana verhilft ihrem Geliebten, einem Revolutionär, zur Flucht aus dem Gefängnis. Sie wird vom Strafrichter bedrängt, bleibt sich selbst und ihren Idealen jedoch treu und wird zum Tode verurteilt.
 
«Mariana Pineda», Lorcas grosses Frühwerk von 1925, ist seit je eine Herausforderung für Ensembles, die neben dem Kammerton das grosse theatralische Sujet suchen. Ein Stoff, der nach musikalischer Sprache schreit. Ausgehend von der Biografie der Freiheitskämpferin Mariana Pineda aus Granada sucht Lorca nicht die historische Heldin, sondern eine dramatische Frauengestalt, in welcher der zeitlose Konflikt zwischen Leidenschaft und Pflicht, Macht und Ohnmacht zum Ausbruch kommt.
 
Mariana ist die erste und stärkste von Lorcas eindrucksvollen Frauenfiguren: Eine Julia ohne Romeo. Sie wird zur Verkörperung der Freiheit im Moment, in dem sie erkennt, dass ihr Liebhaber sie mit der Freiheit «betrügt». Der hochaktuelle Diskurs zwischen persönlichen und kollektiven Idealen lässt sich ausgehend von Lorcas Text eingehend behandeln. Wie weit geht die Opferbereitschaft der Frau? Wo, wann, warum fängt Widerstand an?
 
theaterariane.ch
 
Mit: Rachel Matter, Mona Petri und Antonio da Silva
Regie und Textfassung: Jordi Vilardaga

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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«HAZEL BRUGGER PASSIERT»
Do 8., Fr 9. und Sa 10. Dezember um 20:30 Uhr

«HAZEL BRUGGER PASSIERT»

ERSTES SOLOPROGRAMM

WILDE GESCHICHTEN AUS DEM NICHTS...

 

Die Poetry-Slam-Schweizermeisterin von 2013 und «Magazin»-Kolumnistin Hazel Brugger bestreitet erstmals einen ganzen Abend auf der Bühne.
 
In ihrem ersten abendfüllenden Programm zieht die gerade mal 22-jährige Hazel Brugger aus, die Welt zu verbessern. Immerhin für einen Abend. Virtuos und stets bescheiden brüskiert und berührt sie, kreiert wilde Geschichten aus dem Nichts und findet schöne Worte für das Hässliche. Mit ihrem verspielten Charme penetriert sie kompromisslos die Psyche jedes Zuschauers – und der hat auch noch Spass daran. Schonungslos, detailverliebt und mit viel Herz zerlegt Brugger die Welt in Einzelteile. Und führt ihr Publikum dabei stets über einen schmalen Grat, mal still, mal wild, aber immer sehr komisch.
 
«Sie kombiniert Beobachtungsgabe und Sprachbewusstsein mit einem eigenwilligen Blick auf die Welt.» NZZ
 
«Schwarzer, absurder Humor, anders als das, was sonst im Fernsehen und auf Volksbühnen gezeigt wird. Ein scharfer Blick, ein Gefühl für Sprache.» Süddeutsche Zeitung
 
«Nicht nur eine scharfe Zunge, sondern auch ein grosses Herz.» Radio SRF 2
 
Sprache: Mundart
 
hazelbrugger.ch

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Fr. 38.-
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FAMILIENALBUM «UNGER ÜS»
So 11. Dezember um 17:30 Uhr

FAMILIENALBUM «UNGER ÜS»

GUY KRNETA & HAUSQUARTETT

EINE LUSTVOLLE JAZZ-SEIFENOPER

 

Die 70er-Jahre aus der Perspektive eines Buben: In der heimatlichen, hintergründig skurrilen Landschaft des Berner Umlandes geschieht, wie an anderen Orten auch, Erfreuliches, Widerwärtiges, Staunenswertes und auch Unerklärliches. Die Landschaft belebt ein Ensemble schrulliger Figuren, liebevoll beschrieben von Guy Krneta. Ein im Ganzen vielfältiges Panorama über die damaligen Möglichkeiten, Schweizer zu sein, Weltoffenheit zu demonstrieren, von Illusionen zu leben, von Chalets, welche einfach so verschwinden. Kurzum ein schillerndes Netzwerk von Beziehungen, Verfehlungen, Lügen, Anekdoten und kleinen Wundern.
 
Das Hausquartett und Guy Krneta haben das «Familienalbum» packend und lustvoll vertont, gelesen und gesungen - an zahlreichen Auftritten, und auch als Hörspiel auf SRF 2 Kultur und als Hörbuch. Isa Wiss liest, singt, dirigiert, führt durch die Episoden. Guy Krneta liest, ergänzt. Christoph Baumann, Hämi Hämmerli und Tony Renold spielen, unterwandern, begleiten, kommentieren improvisierend und mit Drive die Texte auf der Basis von Kompositionen von Christoph Baumann.
 
baumannhaemmerli.ch
 
Christoph Baumann: Piano, Konzept
Isa Wiss: Stimme, Textbearbeitung, Konzept
Guy Krneta: Lesung, Konzept
Hämi Hämmerli: Kontrabass
Tony Renold: Schlagzeug

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Fr. 38.-
Ermässigt:  Fr. 30.-

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HARDYS MONTAG - DER MIT DEN BÜCHERN TANZT
Mo 19. Dezember um 20:00 Uhr

HARDYS MONTAG - DER MIT DEN BÜCHERN TANZT

«JEDEM TIERCHEN SEIN PLÄSIERCHEN»

PROGRAMMZYKLUS VON LESEGESELLSCHAFT, KAFISATZ & THEATER TICINO



Tiere sind in der Literatur höchst beliebte Akteure. Ihr Auftritt provoziert lustvolles Nachdenken und stellt Fragen. Zum Beispiel: Ist ein Esel wirklich dumm? Oder: Was ist der Unterschied zwischen einem Stall voller Tiere und einer Gemeindeversammlung? Dabei stellen die Tiere den Menschen selber in Frage: Was, wenn einer eines Morgens als Käfer erwacht? Wie, wenn sich eine Frau neben ihrem Mann unversehens in einen Fuchs verwandelt? Die Brüder Grimm ebenso wie Franz Kafka, der klassische Aesop nicht anders als die modernen Autoren George Orwell oder David Garnett machen in ihren Werken die Tiere zu unseren wundersamen Geschwistern. 

Hardy Ruoss
Geboren 1948 in Celerina GR und aufgewachsen in Buttikon SZ, Studium der Germanistik, Sozialpädagogik und Anglistik an der Universität Zürich; Abschluss mit einer Dissertation über den Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser. Danach zehn Jahre freier Mitarbeiter für die Neue Zürcher Zeitung und die Schweizer Monatshefte; während drei Jahrzehnten zu hören als Literaturredaktor bei Schweizer Radio DRS2 in Kommentaren, Kritiken und Gesprächen mit Autorinnen und Autoren. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er als Juror des renommierten Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt und als Kritiker im LiteraturClub des Schweizer Fernsehens. Hardy Ruoss lebt in Richterswil und arbeitet als Referent und Kursleiter.

lesegesellschaft.org
kafi-satz.ch

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Fr. 25.-
Ermässigt: 
keine Ermässigungen

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HARDYS MONTAG - DER MIT DEN BÜCHERN TANZT
Mo 23. Januar 2017 um 20:00 Uhr

HARDYS MONTAG - DER MIT DEN BÜCHERN TANZT

«ZWISCHEN LOB UND VERRISS: KRITIKER-PÄPSTE, SCHREIBTISCH-DIVEN UND WADENBEISSER»

PROGRAMMZYKLUS VON LESEGESELLSCHAFT, KAFISATZ & THEATER TICINO



Der grosse Goethe machte kurzen Prozess mit den Kritikern: „Schlagt ihn tot, den Hund, es ist ein Rezensent!“ Der grosse Theodor Fontane, Schriftsteller und Kritiker in einem, forderte dagegen: „Schlecht ist schlecht, und es muss gesagt sein!“ Was also nun? Was soll die Literaturkritik leisten, wo stösst sie an ihre Grenzen? Wie tritt sie auf in Zeiten elektronischer Massenmedien? Wo wird ihre Inszenierung zum Selbstzweck? Fragen von Dürrenmatt bis Reich-Ranicki, Antworten von Elias Canetti bis Umberto Eco. 

Hardy Ruoss
Geboren 1948 in Celerina GR und aufgewachsen in Buttikon SZ, Studium der Germanistik, Sozialpädagogik und Anglistik an der Universität Zürich; Abschluss mit einer Dissertation über den Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser. Danach zehn Jahre freier Mitarbeiter für die Neue Zürcher Zeitung und die Schweizer Monatshefte; während drei Jahrzehnten zu hören als Literaturredaktor bei Schweizer Radio DRS2 in Kommentaren, Kritiken und Gesprächen mit Autorinnen und Autoren. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er als Juror des renommierten Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt und als Kritiker im LiteraturClub des Schweizer Fernsehens. Hardy Ruoss lebt in Richterswil und arbeitet als Referent und Kursleiter.

lesegesellschaft.org
kafi-satz.ch

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Fr. 25.-
Ermässigt: 
keine Ermässigungen

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