Eine romantische Affäre zwischen Musik und Sprache – klug, witzig und mit ironischem Ernst in Szene gesetzt.
Das Melodram erzählt uns Geschichten über Furcht und Sehnsucht, Zauber und Schrecken unserer Tag- und Nachtträume. Mal gross in Mode, dann eher wieder verachtet, war das Genre immer ein experimentelles, in dem die Komponisten neue Ausdrucksmöglichkeiten suchten. Wenn der Gesang versagt, weil er zu gewöhnlich oder auch zu schön wäre, öffnet das Melodram das Tor zu etwas Neuem, Unaussprechlichem, Unheimlichem oder auch Ironisch-Komischem.
Mit Werken von Friedrich Nietzsche/Joseph von Eichendorff, Robert Schumann/Friedrich Hebbel, Carl Reinecke/Heinrich Heine, Franz Liszt/Gottfried August Bürger, Arnold Winternitz/Gustav Meyrink und anderen.
Sprache: Christian Seiler
Klavier: Caspar Dechmann
Szenische Mitarbeit: Andrej Togni
Foto: Sava Hlavacek
