Im Leben andauernd zu schwimmen, manchmal mit Ruhe, manchmal mit letzter Kraft, davon erzählt dieser humorvolle und kurvenreiche Monolog mit Musik.
Wir kennen es alle: das Gefühl, nicht zu wissen, wo einem der Kopf steht. Ein Gedanke jagt den nächsten. Ruhe will sich nicht einstellen, dabei sehnt sich Mensch so sehr danach. Eimi geht es genau so. Die Kindergärtnerin will bloss eine Geschichte erzählen, die Geschichte von Rosi, der Häsin und ihren Albträumen, aber der rote Faden entgleitet ihr vorzu und immer aufs Neue. Und so nimmt sie uns mit auf eine Geisterbahnfahrt durch ihren Kopf und Körper. Das ist berührend und lustig zugleich.
Die Aargauer Schauspielerin Vivianne Mösli hat sich den Monolog von Eimi in berndeutscher Sprache auf den Leib geschrieben und verkörpert sie mit feinem, präzisem Spiel. An ihrer Seite steht als zweite Stimme der Musiker Christoph Gantert. Er verwebt und kontrastiert Eimis Geisterbahnfahrt mit seinen Instrumenten und auch mal mit einer Quietschente.
Tex: Vivianne Mösli
Spiel: Vivianne Mösli, Christoph Gantert
Musik: Christoph Gantert
Regie: Dominique Müller
Foto: Ingo Hoehn
