Ein Verwirrspiel rund um die Unmöglichkeit, die Tatsache der Vergänglichkeit zu begreifen – berührend und komisch zugleich.
Iwan Iljitsch – 45-jährig, Jurist – hat alles erreicht: Karriere, Familie, Status, die richtigen Freunde. Zeitlebens hat er allen Erwartungen entsprochen und sich dabei das Leben erfolgreich vom Leibe gehalten. Ein lächerlicher Unfall bringt das Gebäude seiner Existenz ins Wanken und zwingt ihn, auf eine innere Reise zu gehen – seine erste und letzte.
Leo Tolstois 1886 erschienene Novelle «Der Tod des Iwan Iljitsch» besticht durch die ungeheure Meisterschaft, mit der der russische Dichter den Todeskampf seiner Titelfigur fühlbar macht. Vielschichtig behandelt und kommentiert DAKARs Theater-Adaption die menschliche Angst vor dem Tod und seine Ohnmacht gegenüber dem Schicksal in ihrem düster-heiteren Menschen- und Puppenspiel.
«Wie jedes gute Stück, das vom Tod erzählt, spricht es vom Leben.» – Anzeiger von Affoltern
Konzept und Spiel: Delia Dahinden und Anna Karger
Regie: Alberto García Sánchez
Live-Musik und Komposition: Balts Nill
Puppenbau: Delia Dahinden
Dramaturgie: Dominik Busch
Bühnenbild: Lukas Roth
Foto: Mina Monsef
